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Die Unsichtbaren Stolpersteine: Warum wir Männer oft missverstanden werden


Heutzutage scheint es, als würden Männer und Frauen in verschiedenen Welten leben - überwältigt von Missverständnissen und fehlgeleiteter Kommunikation. Eine Herausforderungen, der auch ich mir nur allzu bewusst bin. Lasst uns über die alltäglichen Stolpersteine sprechen, die viele von uns betreffen und die für Unruhe in unseren Beziehungen sorgen.


1️⃣ Kommunikation: Wenn Worte nicht reichen


„Wie war Dein Tag?“ Eine scheinbar einfache Frage, die doch so viel Gewicht haben kann. Unsere Reaktion darauf – „Gut.“ – könnte nicht knapper sein und sorgt oft für Frustration auf der anderen Seite. Doch für uns Männer ist das nicht Abblocken; es ist die Essenz des Berichts. Viele von uns sind geprägt von der Zielgerichtetheit: Kommunikation soll informieren, nicht unbedingt verbinden.


Stellt euch vor, jeden Tag auf dem Schlachtfeld eures eigenen Lebens zu sein, die Mühsal zu durchbrechen, Erfolge zu erringen und dann müde, aber zufrieden nach Hause zu kommen. Nun fragt jemand: „Wie war Dein Tag?“ Für uns bedeutet das, den Tag in eine kurze Zusammenfassung zu packen. Wir marschieren geistig durch unsere To-Do-Listen, sortieren die Erfolge aus dem Scheitern – und in Wahrheit steckt in diesem knappen „Gut“ oft weit mehr.


2️⃣ Klarheit: Wenn Pläne kollidieren


Ein weiteres großes Thema ist Klarheit – oder das Fehlen derselben. Ein Abend war verplant, ihre Freundin hat dies lange vorbereitet, doch du hörst erst jetzt davon. Nach außen hin mag es wirken, als würden wir Pläne ignorieren. Dabei sehnen sich viele von uns nach klaren Absprachen und Ansagen. Wir leben in einem Zustand ständigen Optimierens, versuchen Pläne in die Kalender zu schmieden – flexible Rigidität, könnte man es nennen.


Im Inneren tobt das Chaos aus unkoordinierten Aktivitäten und unverwirkten Träumen. Wir wollen sicherstellen, dass alles glatt läuft und durch unsere Blicke in die Zukunft Pläne nicht aus den Augen verlieren – selbst wenn das bedeutet, mal uninformiert zu wirken. Die Wahrheit ist, dass wir Raum und Zeit suchen, um uns mental vorzubereiten, bevor wir uns emotional darauf einlassen.


3️⃣ Rückzug: Die unsichtbare Höhle


Viele Frauen verstehen den Rückzug als ein Zeichen der Distanzierung, denken, wir hätten das Interesse verloren. Doch es ist oft das Gegenteil. Die Welt da draußen kann laut und hektisch sein – ein strömender Fluss der Anforderungen und äußeren Erwartungen. Unsere imaginäre Höhle ist der Raum, den wir uns schaffen, um zu reflektieren und Energie zu tanken.


Es ist kein Ort der Einsamkeit durch Wahl, sondern der Notwendigkeit. Es ist, als würde man nach einem langen Tag den Stecker aus der Steckdose ziehen, um die Batterie aufzuladen. Ein Rückzugsort, den wir oft vermissen, in einer Welt, die keinen Platz für persönliche Ruhepausen lässt. Aus diesem Rückzug erwarten wir Klarheit und Souveränität - etwas, das in unserem täglichen Gefecht mit den Erwartungen, uns selbst zu verlieren droht.


Absurde Realität


Diese Stolpersteine beschreiben alltägliche Szenarien, und doch sind sie Zeugnis der größeren Wahrheit: Männer und Frauen erleben die Welt anders. Jede dieser Herausforderungen entlarvt ein dahinterliegendes Bedürfnis und gleichzeitig einen unartikulierten Schmerz. Wir Männer versuchen, uns im Spannungsfeld der Klarheit und Kommunikation zu finden und sind oft blind für die Brücken, die wir bauen müssen, um echte Verbindung zu ermöglichen.


Frauen wiederum fühlen sich abgeschnitten, nicht aus Boshaftigkeit unsererseits, sondern in einem Missverständnis begründet, das wir alle gemeinsam aufzulösen versuchen sollten. Ich habe oft darüber nachgedacht, was dahinter steckt, wenn ich mich zurückziehe oder wenn Worte nicht ausreichen. Und dann sehe ich die Enttäuschung in den Augen derer, die mich lieben.


Das wahre Abenteuer besteht darin, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und sich selbst zu erlauben, die Lücken zu erkennen und zu akzeptieren. Wir drängen die „Warum bist du so?“ Fragen zur Seite und beginnen mit einem anderen Ansatz: „Wie können wir einander besser verstehen?“


Die Lösungen warten darauf, in unserer Gemeinschaft geteilt zu werden, wenn wir bereit sind, die wahre Transformation zu beginnen. Und hier geht es nicht allein zwischen Missverständnisse zwischen Männer und Frauen sondern Herausforderungen, die uns in unserem gesamten Umfeld begegnen und nicht sein müssen aber v.a. um unsere Unklarheit uns selbst gegenüber. Denn wenn wir sie sehen, sind sie meist schon hälftig aufgelöst. Also machs Dir selbst etwas leichter und schau mal hin, wie Du es angehen könntest.


Im Modern Gentlemen Club warten die passenden Impulse dazu. Einfach auf den reiter MGC klicken und genießen. Bis gleich.

 
 
 

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